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Modifizierte Papanicolau-Klassifikation (nach Atay)
Neben einer klaren, definierten, cytologischen
FreitextDiagnose, wenden wir auch für die nicht-gynäkologische Cytologie, eine modifizierte PAPANICOLAOU-Klassifikation an. Diese ermöglicht eine klare Zuordnung und
Festlegung der Malignitätsvorstufen bzw. Malignität seitens der
Klinik.
| PAPANICOLAOU-Kl.:
I |
Ohne
pathologischen Befund bzw. unauffälliges Zellbild für
das Organ oder des Materials. |
| PAPANICOLAOU-Kl.: II |
Gutartige Veränderungen
(Entzündungen, Metaplasien, gutartige Tumoren und
Stoffwechselerkrankungen). |
PAPANICOLAOU-Kl.: III
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Zellproliferationen mit
Atypien bzw. unklarer Befund.
Eine baldige Wiederholung der Untersuchung wird
empfohlen. |
| PAPANICOLAOU-Kl.: III
D |
Dysplasie (leichte-,
mittlere-, schwere-).
Eine Verlaufskontrolle wird emfohlen. |
| PAPANICOLAOU-Kl.: IV a |
Carcinoma in situ. |
| PAPANICOLAOU-Kl.: IV b |
Verdacht auf invasives
Carcinom oder spärlich Tumorzellen.
Eine Wiederholung zur endgültigen Sicherung wird
empfohlen.
Sondergruppe: Semimaligne, nicht metastasierende Tumoren
(z.B. Carcinoid). |
| PAPANICOLAOU-Kl.: V |
Sicherer Malignitätsnachweis. Invasives Carcinom oder sehr viele
Tumorzellen. |
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